LZ OstDie Starken aus dem Osten
Mayday, Sicherheitstrupp und Luftmanagement an einem Ort — zusammengeführt aus der Konzeption, den Trainingsunterlagen des LZ Ost und den Checklisten & Standardeinsatzregeln von den Starken aus dem Osten.
Der komplette Ablauf, wie er als Wandschaubild im Gerätehaus hängt. Trupp bleibt in jeder Phase zusammen — getrennte Retter sind selbst ein neuer Notfall.
SHF-Check, ca. 15 Sek. Ruhe bewahren, Trupp bleibt zusammen.
Mayday absetzen. Kennwort, Position, Notlage. Auf Quittung warten.
Vor jedem Transport: Lungenautomat prüfen/wechseln, Zweitanschluss, Ventil ganz auf.
Crashrettung. Kürzester Weg ins Freie, bodennah, Trupp zusammen.
An Rettungsdienst. Flaschendruck & Zeiten melden.
Verbindliches Schema nach Abschnitt 4.3 der Konzeption. Hat Vorrang vor jedem anderen Funkverkehr.
Wenige Sekunden, bevor mit der Rettung begonnen wird — klärt, was überhaupt los ist.
Lage, Position, Einklemmung, Bebänderung. Sichtbare Verletzung?
Atmet die Person? Arbeitet der Lungenautomat, zischt es irgendwo?
Manometer ablesen, Maskendichtsitz, Brustkorbbewegung ertasten.
Ein Atemschutznotfall ist immer auch ein Problem des verbleibenden Luftvorrats. Das Rechenbeispiel nach Dietmar Kuhn zeigt, wie wenig am Ende für die Rettung bleibt.
Ein Drittel der Luft für den Hinweg, zwei Drittel für den Rückweg — die Faustregel aus FwDV 7. Der Notfall tritt genau beim Rückweg-Antritt ein: Es bleiben 40 bar. Exakt die Menge, die der Trupp ohne jede Reserve für diese Strecke gebraucht hätte.
| Start | 200 bar |
| Ziel erreicht (Hinweg −40) | 160 bar |
| Rückweg angetreten | 80 bar |
| Notfall — Rest für Rettung | 40 bar |
Die Position der Bereitstellung ist keine Nebensache — sie entscheidet über Anmarschzeit und damit über verbleibende Luft.
Klassisch, aber langsamste Variante. Langer Anmarschweg kostet Sicherheitstrupp und Verunfalltem wertvolle Luft.
Deutlich kürzerer Anmarschweg, ohne sich selbst unnötig der Gefahrenlage auszusetzen.
Am nächsten an der Einsatzstelle, geschützt durch die Tür. Kürzester sinnvoller Anmarschweg.
Ausstattung je Trupp beim Brandeinsatz. Zum Aufklappen — zur Kontrolle vor dem Ausrücken.
Kontrolle der PSA nach jedem Brandeinsatz — Verzweigung je nach Verschmutzung.
Schutzausrüstung vollständig anlegen und schließen
Atemschutz nutzen
Überwachung und Dokumentation
Brandschutzkleidung nach dem Brandeinsatz zügig ausziehen
Erstreinigung von Händen, Hals und Gesicht noch an der Einsatzstelle
Rücktransport der kontaminierten PSA und Ausrüstung nicht im Mannschaftsraum
Aufgabenverteilung je nach ersteintreffendem Fahrzeug. Wer den Sicherheitstrupp stellt, ändert sich mit der Einsatzmittelkette.
| Ost | |
|---|---|
| GF 1. | DMO 310_F* |
| GF 2. | DMO 313_F* |
| Atemschutz | DMO 313_F* |
| GF | DMO 310_F* / DMO 313_F* |
| Atemschutz | DMO 313_F* |
Dokumente, Konzepte und Formulare zum Herunterladen. Diese Liste wird über den Admin-Bereich gepflegt.
Warum die Position des Sicherheitstrupps über Leben und Tod entscheiden kann
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